Corpus Delicti Zusammenfassung

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Juli Zeh – Corpus Delicti

Corpus Delicti Zusammenfassung — Kurz & Knapp

Corpus Delicti Zusammenfassung: „Corpus Delicti: Ein Prozess“ ist ein Roman der deutschen Autorin Juli Zeh, der erstmals 2009 vom Verlag Schöffling & Co. publiziert wurde. Das Werk spielt in der Mitte des 21. Jahrhunderts und handelt vom Gerichtsprozess der Biologin Mia Holl, die nach der unrechtmäßigen Verurteilung ihres Bruders mit einer dystopischen Gesundheitsdiktatur zu kämpfen hat.

Corpus Delicti – Kontext zur Autorin Juli Zeh

Juli Zeh wurde 1974 in Bonn geboren. Sie ist Juristin, jedoch vor allem für ihre schriftstellerische und journalistische Arbeit bekannt. In ihren Werken lassen sich viele rechtswissenschaftliche Motive und gesellschaftliche Spannungen finden. Die Handlung ihres Romanes „Corpus Delicti: Ein Prozess“ hatte sie erst als Theaterstück verfasst, welches 2007 in Essen uraufgeführt wurde.

Corpus Delicti Zusammenfassung — Ausführlich

Kommen wir nun zur ausführlichen Juli Zeh Corpus Delicti Zusammenfassung:

Corpus Delicti spielt in der nahen Zukunft, im mittleren 21. Jahrhundert. Hauptprotagonistin ist Mia Holl, eine angesehene Biologin. Sie lebt in einer Gesellschaft, in der rechtlich eine Gesundheitsdiktatur herrscht, die im Roman auch als „Die Methode“ bezeichnet wird. Diese hat demokratische Prinzipien verdrängt und zwingt die Bürger unter anderem dazu, einen einwandfrei gesunden Lebenswandel nachzuweisen.

Mia Holl steckt in einer persönlichen Krise, denn ihr Bruder Moritz Holl hat sich kürzlich im Strafvollzug das Leben genommen. Er war wegen Mordes angeklagt und verurteilt worden, bestand aber bis zu seinem Tod auf seine Unschuld.

Wegen ihrer Trauer verhält sich Mia nicht mehr gemäß den Vorgaben der „Methode“ und wird vor Gericht gerufen. Wegen der Verbindung zum populären Fall ihres Bruders finden der Rechtsanwalt Lutz Rosentreter sowie der einflussreiche und staatstreue Journalist Heinrich Kramer Interesse.

Lutz Rosentreter verteidigt Mia vor Gericht, lässt ihren Fall jedoch eskalieren, da er eigene Interessen verfolgt: Er möchte Mias Fall nutzen um die „Methode“ anzugreifen. Denn diese verbietet ihm wegen genetischer Inkompatibilität mit seiner Geliebten zusammen zu sein.

Schließlich kann im Rahmen des Falles gezeigt werden, dass Mias Bruder Moritz unrechtmäßig verurteilt wurde. Der tatsächliche Mörder ist ein Mann, von dem Moritz vor Jahren eine Knochenmarkspende bekommen und dessen DNA übernommen hatte.

Dieser Sachverhalt zeigt die Fehlbarkeit der „Methode“ und Mia nutzt die Gelegenheit, um sich öffentlich dagegen zu positionieren. Die führt dazu, dass sie als Staatsfeindin festgenommen wird. Mit gefälschten Indizien soll ihr die Leitung einer terroristischen Gruppe angehängt werden. Mia wird gefoltert, doch gibt dem Druck nicht nach und weigert sich, ein Geständnis zu unterschreiben.

Sie wird in Folge zum Einfrieren ihres Körpers auf unbestimmte Zeit verurteilt, eine Strafe, die einer Hinrichtung gleichkommt. Die Einfrierung wird allerdings gestoppt, um Mia, die mittlerweile Bekanntheit erlangt hat, mithilfe eines Programmes wieder auf Staatslinie zu zwingen.

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